Innerer Mangel und Freundschaft

Im einleitenden Text klang die Frage schon an: Beruht das Bedürfnis nach Freundschaft immer auf einem inneren Mangel im Menschen, auf einem Bedürfnis etwas von anderen zu bekommen? Oder beruht wahre Freundschaft vielleicht darauf selbst alles zu haben (seelisch zufrieden zu sein) und anderen Freude machen zu wollen?

Freundschaft ist ein Begriff, der eine Beziehung zwischen Menschen aus anderen Kontakten hervorhebt. In irgendeiner Weise wird dieser freundschaftliche Kontakt also als besonders erlebt? Besonders kann ein gegabter Schüler sein, der einem erfahrenen Menschen gefällt, weil es besonders viel Resonanz zwischen ihnen geben kann. Auch aus soetwas kann sich eine Art Freundschaft entwickeln.

Bedeutet Freundschaft also immer ein Aussuchen, ein Wettbewerb? Ist eine Fähigkeit häufig, wird sie weniger wertgeschätzt? Aber ist die Fähigkeit zufrieden zu sein schwierig zu erreichen? Eigentlich nicht. Wie aber passt das zusammen? Was würde Freundschaft bedeuten ohne Mangel an erfreulichen Kontakten?

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